Allgemein
Schreibe einen Kommentar

Shirodhara – Stirnguß Erlebnis

Beim ayurvedischen Stirnölguss, auch Stirnguss, Kopfguss oder Sanskrit Shirodhara (shiro = Kopf, dhara = Fluss) genannt, fließt in einem kontinuierlichen Strahl aus etwa 7 bis 12 cm Höhe erwärmtes, mit Kräutern vermischtes Öl (Thaila [von Tila, dt. Sesamsamen], zumeist auf Sesamöl-Basis hergestellt) auf den Kopf und hier ganz besonders auf die Stirn des Patienten. Nach ayurvedischer Auffassung beruhigt dies das gesamte vegetative Nervensystem, harmonisiert und gleicht aus.

Anwendung findet der Stirnölguss, zumeist in Verbindung mit einer Gesichts- und Kopfmassage, vor allem bei neurovegetativen Störungen und Stressfolgen. Ein Stirnölguss wird in der traditionellen indischen Heilkunst bevorzugt bei chronischen Kopfschmerzen, Gesichtslähmung, halbseitiger Lähmung, Schlaflosigkeit und Depressionen angewendet, wohingegen bei niedrigem Blutdruck, schwachem Kreislauf und während der Menstruation davon abgesehen werden muss. (Quelle: Wikipedia)

Hier ein Kommentar von einer meiner Kundinnen, Nicole B., ich glaube, dem ist einfach nix mehr hinzuzufügen. Ich bin tief berührt und dankbar:

Liebe Leute, lasst euch sagen, ihr solltet die Bine nach `nem Stirnguss fragen.

Mein erster Stirnguss fühlte sich an, wie eine liebevolle und sanfte aber doch intensive Berührung meiner Haut und meiner Seele. Durch den Kontakt des Ölstrahls auf meiner Stirn, blieb meine Aufmerksamkeit ganz automatisch an dieser Stelle. Es kamen Gedanken, klopften an und wollten weiter gedacht werden, doch durch die angenehme entspannte Schwere, die ich in Körper und Kopf spürte, verschwanden sie sofort ohne dass ich mich darauf konzentrieren musste, sie „wegzuschicken“. Ich empfand die gesamte Behandlung als sehr meditativ und entspannend, meine Stimmung war spürbar aufgehellt und in der darauffolgenden Nacht habe ich so tief und erholsam geschlafen, wie schon lange nicht mehr.

Ich war noch nie in Indien, aber der Geruch der Sandelholzstäbchen, die Wärme im Raum und die Geräusche des plätschernden Öls in den Metallgefäßen haben mich davon träumen lassen.

Dieser Film wurde mit freundlicher Genehmigung meiner Kundin Ruth gedreht, die bei mir zur Panchakarma Kur war.

 

 

Schreibe einen Kommentar