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Fritzi und die Freiheit

Fritzi kam am 8.6. zu uns. Diese süße Katze war völlig abgemagert bei unserer Tierärztin in Lenzen gelandet. Übrigens die beste Tierärztin der Welt.

Wir hatte so einige Mäuse in unserem alten Haus und wurden mit den Lebendfallen nicht mehr Herr der Lage. So beschlossen wir uns umzuhorchen, ob es irgendwo eine Katze gibt. Ich rief unsere Tierärztin an und sie erzählte mir von Fritzi.

Ich habe mich gleich in sie verliebt, obwohl ich nur ihr Geschichte kannte, nicht wie sie aussieht oder irgendwas mehr.

Am 8.6. konnte ich sie abholen und bekam mit auf den Weg: Lasse sie 2 Wochen im Haus, damit sie sich erstmal an alles gewöhnt.

Eine Woche verging und Fritzi wurde immer fitter und wollte unbedingt raus. Das Badezimmer war ihr Bereich für die ersten Tage und dann erweiterten wir den Bereich in die Küche und ins Wohnzimmer. Doch eines Tages ist sie schwups rausgelaufen, aber auch wieder reingelaufen. Das hatte sie ein paar Mal gemacht. Einmal war sie auch einen halben Tag weg und kam aber wieder. Letzte Woche ist sie dann am Donnerstag auch wieder raus und leider nicht wiedergekommen. Ich bin durchs Dorf gelaufen: “Fritzi, Fritzi”…keine Fritzi weit und breit. 1 Tag verging, 2 Tage vergingen, nun machte ich mir richtig Sorgen.

Bis Gestern:

Gestern wollte ich mit Hannelore zum Kaffee trinken nach Breetz zu meiner Freundin Katja fahren. Wer lief uns fast vors Auto (ca. 1 km von unserem Zuhause): Fritzi. Mit einer fetten Beute im Maul und ab in die Büsche. Ich habe sie wieder und wieder gerufen. Nix zu machen. Fritzi on tour.

Was sagt mir das: Sie liebt ihre Freiheit und möchte lieber in Freiheit leben. Ich bin sicher, dass sie sehr dankbar ist, dass wir sie gepflegt haben, so wie das Tierarzt Team. Aber anscheinend liebt sie die Natur mehr als den Menschen. Und wer weiß wozu das gut ist.

Irgendwie kann ich sie ja auch verstehen. Im Wald ist es viel schöner.

Freiheit über alles – Danke Fritzi für diese wunderbare Einsicht <3

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