5. + 6. Juni Lago Maggiore

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5. Juni Lago Maggiore

Heute sind wir es ein wenig geruhsamer angegangen. Ich habe auf der Terrasse von Giovanna an meinem Newsletter geschrieben, meinen Online Kurs für den 10.6. vorbereitet, Zoom getestet und meine Webseite bearbeitet. Heini hat mit dabei im Schatten Gesellschaft geleistet. Tetje ist in der Zwischenzeit einkaufen gefahren, zu unserer neuen Wohnung und alles dort hingebracht, denn Morgen werden wir dort einziehen und uns wieder selbst versorgen. Ich freue mich schon drauf, wenn ich auch das leckere Frühstück von Giovanna sehr vermissen werde. 

Das Beitragsbild oben zeigt das schöne alte Wohnhaus, in welchem wir ab Morgen eine Miniwohnung beziehen werden. Es ist sicher nicht die schönste Wohnung, aber für unser Zweck vollkommen ausreichend und direkt am Wasser und mit guten Lokalen in fünf Minuten zu erreichen. Was wollen wir mehr…grins.

Heute Mittag sind wir um 14.30 Uhr Mittag essen gegangen und haben auch noch mal die neue Wohnung besucht. Das war echt ein cooles Gefühl, die eigene Wohnung (wenn auch nur für ein paar Wochen) in Italien zu betreten. 

Nach dem Essen habe ich mir einen späten Nachmittagsschlaf gegönnt und Tetje ist mit Heini wandern gegangen. Ich werde gleich noch ein wenig kreativ werden und dann wars das auch für heute.

Sonntag sind wir 

6. Juni Umzug in unsere Wohnung:

Heute sind wir nach dem Frühstück gemütlich in unsere neue Miniwohnung gezogen und haben uns mittags mit Giovanna und ihren Freunden zum Sonntagsfrühschoppen getroffen. Wir wurden wie immer total herzlich aufgenommen und wir unterhielten uns mit Händen und Füssen. Heini profitierte ebenso wunderbar, denn es flog ständig etwas Leckeres auf dem Boden für ihn.

Das Genialste war der Käse, den der Besitzer für alle auf den Tisch stellte: Einen riesen großen Käse namens Picorino mit Pfefferkörner drinnen. Der war sowas von lecker, unglaublich. Kiko, der Inhaber unserer Wohnung, welcher auch dabei war, hackte immer großes Stück für jeden ab. Außer Tetje, der sehr bedauert wurde, dass er Veganer ist. Wir durften noch nicht mal bezahlen, wir wurden eingeladen, was total nett war und uns überrascht hatte. Das ist genau das, was wir schon letzten September feststellten, dass die Menschen sowas von nett sind, alles miteinander teilen. Giovanna hatte uns auch noch Kabel für den Fernseher und Steckdosen Adapter mitgegeben. Nach dem Frühschoppen sind wir völlig erledigt nach Hause gekommen und haben uns erstmal einen starken Kaffee = Espresso gekocht. Wir sitzen jetzt gemütlich auf unserem kleinen Balkon in einen typisch italienischen Innenhof mit Wäscheständern und dem Geruch von Lenor, als auch Mülleimern, alte Sofas und und. Herrlich. Sehr sehr italienisch und so authentisch. Die Nachbarskinder begrüßen uns jedesmal überschwänglich, wenn wir ankommen, auch wenn wir dreimal hintereinander nach Hause kommen. Gegen 16 Uhr sind wir Mittag- und gleichzeitig Abendessen gegangen und um 20 Uhr lagen wir völlig erledigt in unserem neuen Bett.