15.-18.6. Toskana

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15.-18.6. Toskana

Nach einem Tag zusätzlich am Meer mit viel Schwimmen und Buch lesen am Strand, Sketchbook malen (siehe Bildergalerie), sind wir wieder aufgebrochen. Jetzt Richtung Toskana. Wer meinen Mann kennt, weiß, dass er die hügeligen Straßen liebt. Ab durch die Berge und niemals geradeaus. So brauchten wir für eine Strecke von ca. 2,5 Stunden 6 Stunden. Aber das hatte sich wie immer gelohnt (außer meine dicken Füsse, die mochten das gar nicht). Wir machten die erste Pause in Pieanello/Marken, ein Ort in den Bergen, wo viele Wanderer normalerweise unterwegs sind. In dem Cafe dort (siehe Bildergalerie) hatten einige Männer schon mehr als ein Bierchen mittags um 12 Uhr getrunken und waren fröhlich drauf. Wir haben dort einen Cafe Americano getrunken (Espresso langgezogen mit heißem Wasser). Heini durfte sich von der kurvigen Fahrt erholen (ich ebenso). Anschließend weiter (immer Richtung Florenz) und eine richtige Mittagspause in Pietra Lungha/Umbrien. Ich habe dort Tagliatelle Porcini (Steinpilze – siehe Bildergalerie) gegessen und Tetje einen Insalata Mista Carfioli (Artischocken). Es war eine schöne Pause mit einem tollen Ausblick (Bildergalerie).

Während der Fahrt hatte ich immer wieder versucht mit unserer alten Unterkunft von vor 10 Jahren zu telefonieren. Keiner ging ran. Irgendwann dann endlich doch. Es ist ein sogenanntes Agritourismus Hotel/Appartment. Wundervoll in den Weinbergen in Pontassieve gelegen. Die Dame am Telefon sprach kaum Englisch. Gab mir eine andere Nummer, die ich anrief. Die wiederum sprach super Englisch und sagte, dass wir gern kommen können. Was mir keine von beiden sagte, dass das Anwesen verkauft war und keinen Tourismus mehr machte, und die andere Dame die Cousine war von der ersten und es sich um ein Anwesen 20 Minuten entfernt handelte. So fuhren wir erst zu dem Alten, wunderten uns, das alles zu war, bis wieder eine nette Dame (nett sind sie echt alle hier) auftauchte und sagte, dass wir zu dem Anwesen der Cousine fahren sollten, denn die Nummer gab sie uns. Herrlich. Wir völlig ko wieder 20 Minuten durch die Berge nach Pelago und dort zum Agriturismo Villa Grassina. Es war eine tolle Überraschung, denn wie wir den Berg (sehr steil) hochfuhren, wurden wir von einem unglaublich schönen Anwesen überrascht. Die Cousine empfang uns super nett mit einem tollen Englisch und führte uns zu unserem Apartment. Mir blieb der Mund offen stehen und ich hatte Tränen in den Augen, einerseits vor Erschöpfung andererseits vor Glück, weil es so wunderschön alles war. An dem Abend war ein großes Fest draußen (das Areal ist riesig). Wir aßen Pizza (die Beste seit der ganzen Reise), leckeren Salat, tranken Rose aus der Gegen (sehr lecker, werden wir hier kaufen und mitnehmen) und ich zum Abschluss noch einen Mini-Schoko-Kuchen, mit davonlaufender Schokolade…MMMMMMMMM.

Nächsten Morgen, ich bekam kaum die Augen auf, steht Tetje vor mir mit einem Plan: Wir fahren jetzt “schnell” nach Pontassieve (wir kannten es ja ein wenig von vor 10 Jahren), kaufen ein, besuchen den einen oder anderen Makler und frühstücken in Pontassieve. OKAY, es waren um 10 Uhr schon 30 Grad und sehr schwül…. Ich bekam kaum ein Fuß vor den anderen, aber mein Mann trabte fröhlich voran und ich hinterher. Wir erfuhren von der Inhaberin unseres Anwesens, dass es besser ist, direkt zu den Maklern zu gehen, als über das Internet ausschließlich zu forschen. Wir gingen also rein. Leider ohne Erfolg. Entweder zu teuer oder nicht unser. Laura, die eine Maklerin notierte aber meine Kontaktdaten und was wir uns vorstellen und versprach sich zu melden.

Völlig erledigt sind wir zurück zur Villa Grassina und gingen schwimmen und Siesta machen. Abends hatte ich das erste Mal von unterwegs aus eine Online Yoga Stunde gegeben. Das war so schön und ich liebe meine Kundinnen, die genauso mitfiebern mit uns und alles wissen wollten. Und ja, sie haben auch Yoga gemacht. Es war toll. Abends im Bett habe ich noch mit meiner Freundin sehr lang per Video WhatsApp alle Neuigkeiten ausgetauscht und bin glücklich spät eingeschlafen.

Wir sind einerseits zwar nicht so happy, dass wir noch kein geeignetes Haus gefunden haben, sich die Makler nicht oder zu spät melden, aber letztendlich stellen wir immer mehr fest, wo wir nicht wohnen wollen und wo wir gern sein wollen. Bis jetzt ist es immer noch der Lago Maggiore. Dort wo unsere Idee letzten September nach Italien zu ziehen entfacht war. Es ist für uns immer noch unser Sehnsuchtsort und gestern Abend haben wir beschlossen, dort eine Mietwohnung ab September für den Winter anzumieten bis wir ein geeignetes zuHause gefunden haben. Wir werden vielleicht auch noch mal nach Sizilien runterfahren, das aber erst ab Herbst und vielleicht zusammen mit unserer Freundin Giovanna. Es bleibt spannend. Morgen werden wir entspannen und am Samstag via Lucca, Pisa und am Meer entlang Richtung Lago Maggiore zurückfahren. Am Sonntag wartet ein großes Barbecue auf uns (Giovanna sagte, dass sie einen extra Grill für uns aufstellen würden – so süß). Wir freuen uns vor.

Gute Nacht/Buona Notte!

Blick runter vom Restaurant auf dem Weg in die Toskana
Dieses Anwesen ist um 1200 gebaut worden...es fehlen einem die Worte
Das Reservierungsschild ist mit Liebe getöpfert - das finde ich hervorragend
der tolle Schoko Kuchen
Ein letztes Bild von der Adria, ich mag das nicht so mit all den Stühlen etc. Aber einen Tag ging es dann auch mal für uns
aus unserem Fenster....mir fehlen die Worte...
Penelope di Senigallia
feststehende Fischernetze in Senigallia
Heini hat keinen Bock mehr auf Autofahren
Pasta in der Mittagspause auf der Fahrt in die Toskana
Auffahrt zur Villa
Immer einen Espresso zum Abschluss
Abendstimmung 1. Abend Toskana
Abendstimmung 1. Abend Toskana
Pool der Villa
Heini beim Spaziergang mit Tetje
Tetjes Spaziergang noch oben mit Blick ins Tal der Villa
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