Wandern – meine neue Leidenschaft

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Wandern - meine neue Leidenschaft!

Nun sind wir bald zwei Wochen schon hier. Es fühlt sich immer noch wie Urlaub an. Komisch. Wir haben schon sehr viel erledigt, aber einiges dauert einfach auch noch. Aber es geht eben auch nur ein Schritt nach dem anderen. So ist es halt.

Aber was total fantastisch ist, dass ich gerade eine Leidenschaft zum Wandern entwickelt habe. Es macht mir soviel Spass. Durch meine Vorerkrankung viel mir das Bergauf Steigen immer sehr schwer. Meine Lunge wollte nicht so wie ich es mir gewünscht hätte. Hinzu kommen natürlich auch die vielen Kilos, die ich zuviel an mir habe. Aber nun geht es jeden Tag besser und ich bin erstaunt, wie fit ich innerhalb dieser kurzen Zeit geworden bin. Oder ist es mental? Das ist hier die große Frage, die ich mir gerade selbst stelle. Letztendlich ist es egal, denn es geht und macht mich sehr glücklich. Wir sind heute Morgen zum Beispiel um 8.00 Uhr einen neuen Weg gelaufen. Die Hälfte davon sehr steil. Ich habe es geschafft und als wir um 10.30 Uhr zurück waren und gefrühstückt haben, war ich mega stolz auf mich. Vor einigen Tagen haben mein Mann und ich morgens 10 Minuten Yoga gemacht. Ich muss dazu sagen, dass Tetje super fit ist, aber er hatte von den 10 Minuten Yoga nächsten Tag noch zu tun. Das finde ich gerade sehr spannend. Er wandern extrem viel, also brauchen seine Sehen und Bänder mehr Dehnung. Nur die 10 Minuten mit mir haben ihm gezeigt, dass er da was tun muss. Also haben wir beschlossen, dass wir jetzt jeden Tag 10 Minuten Yoga zusammen machen und gemeinsam Wandern. Unsere neue gemeinsame Leidenschaft. 

Vor einigen Tagen waren wir unseren eigenen Berg, an dem Cavandone liegt bis ganz nach oben gewandert und wieder zurück. In meinem noch „Schneckentempo“ brauchten wir drei Stunden. Aber der Blick, den wir oben erhielten war unbezahlbar. Überhaupt ist die Natur hier der Hammer. Aber ich glaube, ich wiederhole mich diesbezüglich.

Etwas oberhalb von Cavandone lebt ein „Einsiedler“ mit seinen Eseln. So ein schöner Platz. Und ein sehr netter Mann. Er hat auch ein Schaf und eine Ziege, die wir heute Morgen begrüßt haben. Von seinem schönen Flecken aus geht es dann noch mal richtig hoch bis zum Gipfel des Monterosso. Das ist der Berg an dem Cavandone ist. Als wir am Sonntag hoch wanderten und dort ankamen, war dort eine geschlossene Hochzeitsgesellschaft, sprich wir konnten keine Essenspause dort machen. Aber lustig war, dass es Hamburger waren, die dort geheiratet hatten. 

So nun gibt es noch ein paar Fotos zum ansehen und ich melde mich in Kürze wieder. Morgen wollen wir nach Pogallo, ein Ort, den man nur zu Fuß erreicht und eine schöne Geschichte hat. Dazu dann mehr, wenn wir da waren.

Die Feigen hängen hier im Moment überall reif an den Bäumen. Wunderbar!

Den tollen Nagellack habe ich von meiner Yoga Lehrerin Auszubildenden zum Abschied bekommen, sieht er nicht toll aus (meine Mutter würde sich im Grabe umdrehen, sie sagte immer: “Nie die Nägel gegenseitig zeigen, das bringt Unglück”…na, damit ist jetzt Schluss!

 

Leckere Pasta mit einem Bierchen nach der Wanderung am Sonntag. 

 

Die Katze heißt Jolie, von Angelina Jolie und gehört der Inhaberin und Nachbarin von unserem Apartment. 

 

Ich liebe meinen Strohhut.

 

Das Haus mit dem Reifen gehört dem Einsiedler.

 

 

Und diese Nachricht stimmte mich traurig, wenn ich auch weiß, dass das Leben endlich ist, aber Jean Paul Belmondo ist für mich eine Legende und mein Jugendidol. Deswegen hier noch ein tolles Bild von ihm: