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Reizdarmsyndrom und was kann ich aus ayurvedischer Sicht tun

Was ist ein Reizdarm? Zunächst einmal gilt es zu klären, was ein „Reizdarm“ überhaupt ist. Das Reizdarmsyndrom abgekürzt RDS genannt, ist eine häufig funktionelle Störung des Verdauungstraktes ohne genaue organische Ursachen. Es ist durch immer wiederkehrende Bauchbeschwerden wie Schmerzen, Stuhlunregelmäßigkeiten und Blähungen gekennzeichnet. Die genaue Ursache der Erkrankung ist bisher nicht ausreichend bekannt. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Welche Beschwerden verspürt man? Schmerzen, Krämpfe oder Missempfindungen im gesamten Bauchraum, die sich nach Stuhlgang bessern Durchfall, Verstopfung oder Wechsel zwischen beiden Veränderte Stuhlkonsistenz (hart, wässrig oder breiig) Blähungen mit aufgetriebenem Leib Gefühl der inkompletten Darmentleerung Aus ayurvedischer Sicht handelt es sich beim Reizdarmsyndrom um eine Vata-Störung. Das bedeutet, dass im Hinblick auf die Konstitution eine Vata-Verstärkung besteht. Die 3 Dosha haben im Körper eine Hauptlokalisation. Der Hauptsitz von Vata ist der Dickdarm, der bei Vata-Menschen sehr sensibel ist. Menschen mit einer Vata-Konstitution neigen deshalb ohnehin eher zu Verdauungsproblemen mit Blähungen, Stuhlunregelmäßigkeiten und Verstopfung als die anderen Konstitutionstypen. Ihr Verdauungsfeuer ist meist schwach ausgeprägt. Therapeutische Maßnahmen aus ayurvedischer Sicht Die ayurvedische Anschauung von Therapie ist sehr …