Verbania-Cavandone

Verbania ist die größte Stadt am westlichen Ufer des Lago Maggiore in der italienischen Region Piemont. Sie entstand 1939 durch den Zusammenschluss mehrerer eigenständiger Orte und besteht bis heute aus zahlreichen Stadtteilen, die jeweils ihren eigenen Charakter bewahrt haben.

Pallanza ist das historische Herz Verbanias. Die elegante Uferpromenade, die kleinen Gassen, der alte Hafen und die Nähe zu den berühmten Botanischen Gärten der Villa Taranto machen den Stadtteil besonders beliebt.
Besonders Sehenswert: Via Ruga
Fähre (nur für Fußgänger) auf die Borromäischen Inseln – Isola Borromee: Isola Bella, Isola Madre und Isola die Pescatori

Intra ist das geschäftige Zentrum der Stadt mit vielen Einkaufsmöglichkeiten, Cafés, Restaurants und dem größten Hafen. Von hier verkehren auch die Autofähren über den Lago Maggiore. Samstags (7.30-17.00)ist immer ein großer Markt in Intra.

Suna liegt südlich von Pallanza direkt am See. Die lange Promenade mit ihren Bars, Restaurants und kleinen Stränden macht Suna vor allem im Sommer zu einem lebendigen Treffpunkt.
Strände:  Suna Beach gibt es drei: Spiaggia di Suna, Gras/Strand beim Bootshaus, Tre Ponte

Cavandone ist ein ruhiges, traditionsreiches Bergdorf oberhalb von Suna. Mit seinen engen Gassen, alten Steinhäusern und dem herrlichen Blick über den Lago Maggiore vermittelt es noch den ursprünglichen Charme eines italienischen Dorfes. Im Dorf gibt es ein wundervolles Lokal, welches nicht täglich geöffnet ist, du unbedingt reservieren solltest, aber auch eben nicht verpassen: Circolo Soms. Hier wird noch richtig italienisch gekocht und du wirst sehr herzlichst empfangen. Obendrein ist der Blick von der Terrasse unbezahlbar.

…Ein Circolo SOMS (Società Operaia di Mutuo Soccorso) ist ein traditionsreicher italienischer Vereins- und Begegnungsort, dessen Wurzeln bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen. Die ersten SOMS-Vereine entstanden, um Arbeiter*innen und ihre Familien gegenseitig zu unterstützen – lange bevor es staatliche Sozialversicherungen gab. Sie boten Hilfe bei Krankheit, Arbeitslosigkeit oder im Todesfall und förderten gleichzeitig Bildung, Kultur und Gemeinschaft.

Heute haben sich viele Circoli zu lebendigen Treffpunkten des gesellschaftlichen Lebens entwickelt. Sie verfügen häufig über ein Restaurant oder eine Bar, organisieren Feste, Konzerte, Vorträge, Sportveranstaltungen oder kulturelle Abende und bieten Raum für Vereine und lokale Initiativen. Viele werden ehrenamtlich geführt und sind ein wichtiger Bestandteil des Dorf- oder Stadtlebens.

Besonders in Norditalien – etwa im Piemont und in der Lombardei – spielen die Circoli SOMS bis heute eine bedeutende Rolle. Sie stehen für Solidarität, Zusammenhalt und das aktive Miteinander der Menschen vor Ort. Besucher*innen sind oft willkommen und erhalten dort einen authentischen Einblick in das italienische Alltagsleben – fernab des Tourismus und geprägt von echter Gastfreundschaft und Gemeinschaft.

 

Weitere Ortsteile sind unter anderem Trobaso, das als Wohn- und Dienstleistungszentrum im Hinterland liegt, Possaccio, bekannt für seine Nähe zum Naturpark Val Grande, sowie kleinere Dörfer wie Zoverallo, Unchio, Biganzolo, Antoliva, Torchiedo und Fondotoce, das an der Mündung des Flusses Toce liegt und für sein Naturschutzgebiet sowie den langen Sandstrand Spiaggia Feriolo bekannt ist.

Gerade diese Mischung aus lebendigen Uferorten, historischen Zentren und idyllischen Bergdörfern macht Verbania zu einer der vielseitigsten Städte am Lago Maggiore. Hier treffen italienisches Lebensgefühl, Natur, Kultur und beeindruckende Ausblicke aufeinander.

Stresa gilt als einer der elegantesten und bekanntesten Ferienorte am Lago Maggiore. Die Stadt liegt am Westufer des Sees und beeindruckt mit ihrer prachtvollen Uferpromenade, historischen Grand Hotels, gepflegten Parks und einer malerischen Altstadt mit kleinen Boutiquen, Cafés und Restaurants.

Mottarone, einen Aussichtsberg mit spektakulärem Panoramablick auf den Lago Maggiore, die umliegenden Alpen und bei klarem Wetter sogar bis zur Po-Ebene.

Eine schöne Tagestour mit dem Auto wäre zum Beispiel: Feriolo – Baveno – Stresa – Motterone

vom Motterone kannst du weiter Richtung Lago d’Orta fahren.

Aber der Lago d’Orta beansprucht alleine schon mindestens eine Tagestour für sich, denn der Lago d’Orta ist nicht nur für seine malerische Landschaft bekannt, sondern auch für seinen außergewöhnlichen Reichtum an historischen Kirchen, Kapellen und Klöstern. Rund um den See zeugen sie von einer jahrhundertealten religiösen und kulturellen Tradition und prägen bis heute das Landschaftsbild.

Besonders bekannt ist der Sacro Monte di Orta, der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Auf einem bewaldeten Hügel oberhalb von Orta San Giulio befinden sich 20 kunstvoll gestaltete Kapellen aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Sie erzählen mit eindrucksvollen Fresken und lebensgroßen Terrakottafiguren das Leben des heiligen Franz von Assisi und laden Besucher*innen zu einem besinnlichen Spaziergang ein.

Mitten im See liegt die kleine Isola San Giulio, auf der sich die beeindruckende Basilika San Giulio befindet. Sie wurde im 12. Jahrhundert erbaut und zählt zu den bedeutendsten romanischen Kirchen Norditaliens. Besonders sehenswert sind die reich verzierte Kanzel aus grünem Serpentinstein sowie die kunstvollen Fresken und das ruhige Kloster der Benediktinerinnen.

Auch in den kleinen Dörfern rund um den Lago d’Orta finden sich zahlreiche historische Gotteshäuser – von romanischen Dorfkirchen bis hin zu barocken Wallfahrtskirchen. Viele stehen auf Anhöhen mit herrlichem Blick über den See und sind von alten Pilgerwegen miteinander verbunden. Beispiele sind die Kirche San Filiberto in Pella, die Pfarrkirche Santa Maria Assunta in Orta San Giulio oder die zahlreichen kleinen Kapellen entlang der Wanderwege.

Ein absolutes Muss, wenn du am Lago d’Orta bist ist die Wallfahrtsstätte der Madonna del Sasso. Sie liegt genau gegenüber von der Basilika San Giulio und ist sehr weit oben auf dem Berg.

Die Kirchen am Lago d’Orta sind weit mehr als religiöse Bauwerke. Sie erzählen von der Geschichte der Region, von Kunst und Handwerk vergangener Jahrhunderte und von einer tief verwurzelten Spiritualität. Gemeinsam mit der idyllischen Landschaft verleihen sie dem See eine besondere, ruhige Atmosphäre, die Besucher*innen aus aller Welt fasziniert.